praeweg

Apr 122011
 

Pilotprojekt 2011 im Landkreis Aichach-Friedberg

„BOBBayern und Disco-Fieber“ sind zwei Module der Kreisverkehrswacht Aichach – Friedberg (BOB) in Zusammenarbeit mit der AKTION BOBBayern und der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (Disco-Fieber) für das Fahren ohne Alkohol.
„Disco-Fieber“ wurde im Jahre 2000 in Schrobenhausen ins Leben gerufen, nachdem dort mehrere junge Menschen bei tragischen Verkehrsunfällen ums Leben gekommen waren. Junge Fahrer/innen sollen durch einen Aktionstag (theoretischer & praktischer Teil) auf emotionaler Ebene berührt werden mit dem Ziel: Mut zu haben und Verantwortung zu übernehmen bei der Teilnahme am Straßenverkehr.

Ablauf einer Bob im Disco-Fieber Aktion

Die Jugendlichen betreten den Seminarraum, in dem „Disco-Atmosphäre“ herrscht. Nebel, laute Musik, Disco-Licht. Nach einem Kurzfilm und der Begrüßung berichten Rettungskräfte realitätsnah, was sie bei tödlichen Verkehrsunfällen am Einsatzort erleben, fühlen und sehen.
Beteiligte Einsatzkräfte sind:
– Polizei
– Rettungsdienst
– Feuerwehr
– Kriseninterventionsteam

In den Pausen werden alkoholfreie Cocktails ausgegeben, um zu zeigen, dass diese auch sehr schmackhaft sein können. In der anschließenden praktischen Rettungsübung wird ein Verkehrsunfall simuliert, 2 junge Menschen werden aus einem Unfallfahrzeug geborgen. Beeindruckend ist hier vor allem der enorme technische Aufwand, die lange Dauer einer solchen Bergung, der hohe Kräfteaufwand und die unangenehme Atmosphäre am Unfallort.
Im Anschluss werden die BOB-Schlüsselanhänger verteilt, den jeder Teilnehmer erhält. Die Aktion ist selbstverständlich für alle Teilnehmer kostenfrei!!!
Dauer der Veranstaltung: ca. 3 Stunden!

Apr 122011
 

Ordentlichen Mitgliederversammlung
am Mittwoch, den 13.04.2011 um 18 Uhr
im Gasthaus „Brandenburger Hof“
in der Niederhofener Str. 18, in Weißenburg.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Bericht des Vorstandes
2. Jahresabschluss 2010
3. Haushaltsplan 2010/2011
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes und der Kassenwartin
6. Wahl eines/er Beisitzer/in
7. Festsetzung der Beiträge
8. Projektplanung 2011
9. Sonstiges

Feb 142011
 

Zu Schuljahresbeginn hat die Evangelische Landjugend zum sechsten Mal gemeinsam mit der Senefelder Schule das Projekt „Vom Einzelkämpfer zum Teamplayer“ in allen 8. Klassen der Senefelder Schule durchgeführt. Unterstützt wurde die Aktion vom Verein Präventionswegweiser e.V.. Ziel dieses Projektes war es, die Kommunikation und Kooperation unter den Schülern zu verbessern. Dazu wurde das Erlebnispädagogische Instrument „Hochseilgarten“ eingesetzt.

Im Herbst fuhren die Klassen mit der Bahn nach Pappenheim, um das Herzstück, den Projekttag im Hochseilpark Pappenheim, zu erleben. Das vierstündige Teamtraining beinhaltete Aufwärmübungen zur Vertrauensbildung, Partner- und Teamübungen an den Niedrigseil- und Hochseilelementen und eine intensive Auswertungsrunde, in der Veränderungen beim Einzelnen und der Gruppe thematisiert wurden.

Mit diesen Erfahrungen wieder in der Schule angekommen, arbeiteten die Schülerinnen und Schüler das Erlebte für den Schulalltag auf. Die wichtigsten Veränderungswünsche betrafen den Umgang miteinander und die Entwicklung weiterer gemeinsamer Vorhaben. Im Rahmen der Beschäftigung mit dem Projekttag in späteren Unterrichtseinheiten bestand die Möglichkeit, die Erkenntnisse zu vertiefen und eine Dokumentation zu erstellen.

Entscheidend für die Träger des Projektes war es, dass es sich hierbei nicht um eine einmalige Maßnahme handelt, sondern das diese intensiv mit dem Schulalltag vernetzt wird. Dadurch, dass alle Lehrer/innen im Team sehr eng zusammenarbeiteten, konnten sie die im Projekt gewonnen Erkenntnisse an die Kollegen/innen weitergegeben. Die Lehrkräfte wurden intensiv auf das Projekt vorbereitet und in die Durchführung einbezogen, um die Nachhaltigkeit der Erfahrungen im schulischen Alltag zu erhöhen.

Dez 152010
 

HaLT ist ein Suchtpräventionsprojekt, das aus zwei unterschiedlichen Bausteinen besteht, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Im reaktiven Projektbaustein werden Jugendliche nach stationär behandelter Alkoholvergiftung mit dem sogenannten „Brückengespräch“ meist noch im Krankenhaus angesprochen. Zusätzlich zu diesen Einzelberatungen für betroffene Jugendliche (und ihre Eltern) erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem riskanten Konsumverhalten im Rahmen eines 8 bis 12-stündigen Gruppenangebotes. Neben der Zusammenarbeit mit den Kliniken gibt es, regional unterschiedlich, weitere Schnittstellen, um Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum frühzeitig zu erreichen, z.B. Jugendberufshilfe, Ärzte, Schulsozialarbeit oder Justiz.

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Nov 262010
 

Die Kampagnen des bfz Weißenburg

  • In den BVJ-k und BEJ-k Klassen wurde eine Unterrichtseinheit zur  Kampagne abgehalten. Ingesamt wurden ca. 75 Schüler im Alter von 16 bis 18  Jahren Informiert.
  • In den außerbetrieblichen Ausbildungen (BaE) wurde über  BOB in den einzelnen Berufsfelder informiert. Ca. 68 Auszubildende im Alter  zwischen 16 und 24 Jahren.
  • In ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) wurden  250 Teilnehmer über BOB informiert.
  • In der Maßnahme „MUT“ wurden ca. 20  Jugendliche über die Kampange aufgeklärt.

Es ist geplant, aufgrund wechselnder Jugendlicher, die  Info-Einheiten alle 6 Monate zu wiederholen.

Zusätzlich fließt das BOB   in die tägliche Jugendarbeit mit ein, da Alkoholmißbrauch  natürlich ein allgegenwärtiges Thema ist.

Nov 082010
 

nach dem erfolgreichen Start von www.bob-wug.de initiert Präweg nun die Landesweite Aktion BOB Bayern!

BOB Bayern - wer fährt, trinkt nicht

BOB ist ein Projekt für das Fahren ohne Alkohol und unterstützt  junge Menschen dabei  “Fahren ohne Alkohol” in die Tat umzusetzen und Ihre Einstellung nach außen darzulegen.
Mit dem zur Aktion gehörigen Schlüsselanhänger signalisieren sie in der Öffentlichkeit: Hey ich bin heute der BOB und fahre meine Leut sicher wieder nach Hause.

 

Sep 212010
 

Vom 28.6 bis 30.6 verbrachten wir unter dem Motto „ Sich und andere schätzen “ 3 spannende Tage in Pappenheim.

Dieser Aufenthalt hat uns sehr zusammen- geschweißt. Wir danken dem Verein „Präventionsweg- weiser“, der unser Erlebnis „Hochseil- garten“ bezuschusst hat!

Der komplette Bericht Hochseilgarten kann durch Anklicken des Links angezeigt und heruntergeldaen werden.

Aug 202010
 

Gewaltprävention ist der Oberbegriff für Maßnahmen, die Menschen bei der Vermeidung gewalttätiger Auseinandersetzungen helfen bzw. den richtigen Umgang mit Konflikten schulen soll. Eng verbunden damit ist die Idee des Gewaltmonopols des Staates, das die Anwendung von Gewalt und die Durchsetzung von Sanktionen innerhalb einer Gesellschaft in die Hände der Gesellschaft legt.

Das staatliche Engagement in der Gewaltprävention ist in Deutschland nicht sehr ausgeprägt. Zwar bieten teilweise staatliche Organisationen solche Maßnahmen an (etwa einzelne Polizeidienststellen oder Jugendämter), es existieren aber nur wenige bundes- noch landeseinheitliche Maßnahmen oder Institutionen.