Coole Rampe

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Sep 102019
 

Einzigartiges Kinder- und Jugend-Projekt im LandkreisDer Präventionswegweiser e.V. hilft, wenn es finanziell hakt

ELLINGEN. – Prävention statt Reaktion, so etwa lautet vereinfacht die Formel, an der sichder gemeinnützige Verein „Präventionswegweiser“ orientiert. Ein freundlicher Terminus, dersich im zweiten Teil des Vereinsnamens fortsetzt mit: Verein zur Jugendpflege undKriminalprävention im Landkreis Weissenburg-Gunzenhausen. Das klingt schon konkreterund wegweisender. Und in der Tat unterstützt der „Präventionswegweiser“ jene Maßnahmenund Projekte, durch die Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit sinnvoll beschäftigt werden.Denn wo Beschäftigung geboten wird, haben Sucht und Gewalt im Regelfall wenig Platz. Mit seiner Arbeit springt der Verein zum Beispiel dann ein, wenn es bei der Umsetzungjugendpflegerischer Maßnahmen finanziell „hakt“. Wie kürzlich beim UFC Ellingen. Da ginges um den Bau von Rampen im Indoor-Bereich für junge Mountainbiker. Die Anlage ist vorallem für den Winter gedacht – wenn draußen mit dem Rad „nicht so viel geht“. Wie derUFC-Vorsitzende Matthias Schulz bei einer Besichtigung erläuterte, soll dieses Projekt einegewisse Alternative zu Playstation, Smartphone und Co sein. Etwa 15 Jungen und Mädchenzwischen acht und 16 Jahren waren von Anfang an mit großem Eifer dabei, als es um Planungund handwerkliche Umsetzung der hölzernen Wellen und Rampen ging. Innerhalb eineshalben Jahres haben die Kids unter fachkundiger Anleitung gezeichnet, geschraubt undgehämmert. Vor allem die Jungs hatten dabei einen Riesenspaß, weiß Matthias Schulz zuberichten. „Ohne aktive Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen wäre das nicht möglichgewesen“, sagt Schulz. Und: „Wer selbst an etwas mitbaut, wird später ganz anders damitumgehen.“ Bis auf wenige Details ist alles für die kleinen artistischen Manöver fertig. Zweimalwöchentlich kann schon jetzt unter Anleitung trainiert werden. Sogar ein „Foampit“ isteingebaut – ein breites, weiches Schaumstoffbecken, in dem die spektakulären Radsprüngesanft enden. Für so viel Körpereinsatz braucht es nicht nur die passende Ausrüstung, sondernauch ein gerüttelt’ Maß an Gelenkigkeit und sportlicher Fitness. Die holen sich die Kleinen aneinem anderen Standort – beim winterlichen Fitness-Training in der Ellinger Turnhalle. Dassder Andrang auf die neue „coole Rampe“ groß ist – wen wunderts? Deshalb läuft alles immerschön im wöchentlichen Wechsel: Mal üben die einen in der Turnhalle, mal geht’s auf dieRampen unter dem schützenden Dach. „Ich find’s cool, man kann anderen was beibringen,lernt viele Freunde kennen und Spaß ist mir auch wichtig“, sagt die 10-jährige Tijana. Seiteinem Jahr ist sie dabei mit ihrem Mountainbike. Matthias Schulz wirkt sehr zufrieden mitdem, was erreicht wurde. Er ist nicht nur Gründer, sondern auch unermüdlicher Motor desUFC, der als Fußballclub begann und inzwischen über 800 Mitglieder zählt und über einbreites Spartenangebot verfügt.Bidlunterschrift:Drei Vorstandsmitglieder des „Präweg“ warfen nicht nur einen Blick auf die Wellen undRampen der kleinen Mountainbiker – sie konnten auch erleben, mit wieviel sportlicher Freudedie Kinder und Jugendlichen beim Training dabei waren.

Fachtag 2019 „Psychisch belastete Kinder und Jugendliche“ (25.03.2019)

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Apr 072019
 

Hohe Beteiligung am Fachtag 2019 in Pappenheim

Thema: „Psychisch belastete Kinder und Jugendliche“

PAPPENHEIM. – Der Vortragssaal im Bildungszentrum Pappenheim hätte durchaus größer sein können. Mit 125 Teilnehmern meldeten sich in diesem Jahr bemerkenswert viele Interessierte zum achten Fachtag des Präventionswegweiser e.V. an. Das anspruchsvolle Thema: „Psychisch belastete Kinder und Jugendliche“. Die Veranstaltung des Vereins traf offenbar den Nerv der Zeit.

 

Landrat Gerhard Wägemann war beeindruckt. In seinen Begrüßungsworten freute er sich über die hohe Beteiligung aus unterschiedlichsten Einrichtungen der Kinder- und Jugendpflege im Landkreis. „Es besteht offenbar großer Bedarf an Lösungen im Sinne der Thematik.“ Er wünschte sich, dass die Erfahrungen des Fachtages nicht zuletzt in ein weiter ausbaufähiges Netzwerk der Region Altmühlfranken einfließen mögen.

 

Die Zuhörer*innen im Vortragssaal kamen vorwiegend aus Schulen und Kindertagesstätten, von Jugendämtern und den Weissenburger Werkstätten. Sie alle erleben täglich Kinder und Jugendliche mit Belastungsstörungen und durften vom Fachtag Ratschläge und Empfehlungen zur Bewältigung schwieriger Lebenslagen erwarten – einen Leitfaden für den pädagogischen Alltag quasi. Dazu lud der gemeinnützige Präventionswegweiser e.V. zwei Experten ein, die sowohl über spezielle therapeutische Erfahrungen als auch über entsprechende biologische Erkenntnisse verfügen. Gespannt sein durfte man deshalb auf die beiden wissenschaftlichen Vorträge sowie auf die praxisorientierten Workshops beider Referenten.

 

Viele junge Menschen leben in permanentem Streß. Die Ursachen sind vielfältig und drücken sich bei Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichsten Verhaltensweisen aus. „Um helfen zu können, sollte man verstehen, was biologisch im Gehirn von Menschen vorgeht, die nach außen belastet wirken“, so Prof. Dr. Thomas Löw, Chefarzt und Leiter der Abteilung Psychosomatik an der Uni-Klinik Regensburg. Mit ihm konnte für den Fachtag ein Spezialist gewonnen werden, der psychische Belastungsstörungen vor allem von der neurologischen Seite her beleuchtete. Mit bemerkenswerten Studien unterstützte er Thesen und Erklärungen, die zur möglichen Stressbewältigung führen können.

 

Die zweite Expertin, Dr. Beate Leinberger, Kinder- und Jugendlichentherapeutin, wurde deutlicher: Rund 25 % aller Schulkinder seien psychotherapeutisch behandlungsbedürftig. Aus einer Umfrage unter 11.000 Schülern leitete sie ab, dass sich jedes dritte Kind von der Schule gestresst fühlt. Dies könne bis zu Erkrankungen mit Langzeitfolgen führen. Typische Folgen von Stress-Symptomen seien Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Aggressionen und psychosomatische Beschwerden. Schließlich können Störungen des Stressverarbeitungssystems zu Depressionen, Essstörungen und selbstverletzendem Verhalten führen. Ein weites Feld also, auf dem die pädagogischen Fachkräfte nach Antworten suchen.

 

Gelegenheit, die „Kunst der Stressregulation“ an Hand praktischer Erfahrungsbeispiele kennenzulernen, bestand vor allem in den Workshops am Nachmittag. Leinberger und Löw stellten Techniken und Entspannungsübungen vor, die bei belasteten Kindern zu guten Erfolgen geführt hätten. Darüberhinaus bestand an Diskussionstischen die Möglichkeit, regionale Institutionen der Jugendarbeit kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. „Im besten Falle“, so resümierte die Moderatorin, Barbara Klamt, können Kinder und Jugendliche die vorgestellten Maßnahmen gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften einüben. Auch Edith Veitengruber-Durst, die Vorsitzende des Vereins Präventionswegweiser e.V., zog nach Gesprächen mit zahlreichen Teilnehmern ein positives Fazit des Fachtages. „Ein alles in allem spannender und praxisorientierter Tag“.

 

Präweg unterstützt Streitschlichter-Ausbildung an der MS Stephani

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Apr 072019
 

Im Rahmen einer Feierstunde wurden nun 21 Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen offiziell in ihren Dienst als Streitschlichter eingeführt. Zuvor hatten die Jungen und Mädchen eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen, die in einem 4-tägigen Seminar-Aufenthalt in Heidenheim gipfelte(wir berichteten) und ihren Abschluss mit der Ernennungsfeier fand. Zahlreiche Ehrengäste lobten das Engagement der jungen Leute und hoben die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit hervor.

Veronika Schmidtpeter, Carola Schmidt und Thomas Pfaffinger, die sich als Jugendsozialarbeiter an ihren Schulen der Ausbildung sowie Begleitung der Mediatoren angenommen haben, machten einleitend deutlich, dass sie sehr stolz auf ihre Schützlinge sind: „Die Einführung in euren Dienst habt ihr euch im zurückliegenden halben Jahr hart erarbeitet, nun könnt ihr gut vorbereitet in euer Aufgabengebiet starten.“ Rektorin Sandra Wißgott begrüßte die Schüler sowie Ehrengäste: „Danke, dass ihr euch dieser wertvollen Aufgabe angenommen habt.“ Im Folgenden machte sie die Wertigkeit des Ehrenamts deutlich und betonte, dass die neuen Streitschlichter auf dem Pausenhof dafür sorgen können, dass  friedlich und mit Respekt miteinander umgegangen wird.

Die aktiven Streitschlichter Tylia Bell und Peter Ernst führten den Gästen sowie Schülern anhand einer Präsentation den doch langen Weg von der Bewerbung bis zur jetzigen Ernennungsfeier vor Augen. Während der letzten Monate seien 14 Schüler „verloren gegangen“ und hätten die Ausbildung abgebrochen, was den Anspruch an das Durchhaltevermögen sowie die Motivation der Jungen und Mädchen verdeutlichte. Eindrucksvoll zeigten sie, wie viel Arbeit alle während des Seminar-Wochenendes erwartet hatte – und dass trotzdem eine Menge Spaß gemeinsam erlebt wurde. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, der auch als Vorsitzender des Fördervereins der Stephani-Mittelschule fungiert, zeigte sich davon überzeugt, dass die Schüler für ihre eigene Entwicklung und ihr eigenes Streitverhalten eine Menge mitnehmen können: „Ihr werdet in eurem Leben immer wieder mit Situationen konfrontiert sein, in denen ihr Streit lösen müsst. Dafür habt ihr nun das Handwerkszeug gelernt.“ Den Glückwünschen an die neuen Mediatoren schloss sich Martin Bosch als Konrektor der Altmühlfranken-Schule an. Er freute sich insbesondere darüber, dass vielen jungen Menschen seiner Schule die Ausbildung geglückt ist. Ebenso wie Dominik Haußner von der Kommunalen Jugendarbeit lobte er das Team der Sozialpädagogen, die hier eine tolle Arbeit leisten und mit großem Engagement eben solche präventiven Projekte schulübergreifend voranbringen. Auch Edith Veitengruber-Durst als Vorsitzende des Präventionswegweisers zeigte sich von dem Projekt der Streitschlichter begeistert und davon überzeugt, „dass die Zuwendung unseres Vereins hier bei euch in guten Händen ist.“

Bevor die Schüler ihre Ernennungsurkunden überreicht bekamen, gab es noch eine weitere Ehrung: Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) feiert mit dem Abschluss der jetzigen Ausbildung ein Jubiläum und kann auf zehn Jahre Dienst an der Stephani-Mittelschule zurückblicken. Streitschlichter-Sprecher Peter Ernst bedankte sich mit rührenden Worten bei dem Jugendsozialarbeiter und überreichte stellvertretend für seine Mitschüler einen Geschenkkorb.

Neue Präweg-Vorstandschaft 2018

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Sep 112018
 

Unser aktueller Vorstand:

  • Edith Veitengruber-Durst, 1. Vorsitzende
  • Tanja Zeiner, 2. Vorsitzende
  • Nancy Brenke, Schriftführerin
  • Peter Schafhauser, Kassier
  • Svenja Memet, Beisitzerin
  • Markus Scharrer, Beisitzer
  • Reiner Schmidt, Beisitzer

Edith Veitengruber-Durst; 1.Vorsitzende
Ist Mitglied im Vorstand seit Januar 2006, freiberufliche Mitarbeiterin in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, Ausbildung in systemischer Familienberatung und zertifizierte Anti-Aggressivitätstrainerin AAT. Sie sieht in der Vereinsarbeit Chancen Familie, Jugend und Schule präventiv zu unterstützen. Ihr Anliegen ist es, durch ein soziales Netzwerk allen Beteiligten zu ermöglichen, ihre Stärken zielgerichtet einzusetzen.

Tanja Zeiner; 2.Vorsitzende
Sie ist Beratungsrektorin (Schulpsychologin) und leitet die Beratungsstelle Inklusion im Landkreis Weißenburg- Gunzenhausen. Außerdem ist sie Lehrerin an der Mittelschule in Markt Berolzheim. Sie unterstützt und berät Eltern, Lehrer, Kinder und Schulen bei Leistungsproblemen und psychischen Auffälligkeiten und engagiert sich für die Weiterentwicklung von Schulen.                                                               Sie ist für die Homepage zuständig.

Nancy Brenke; Schriftführerin
Sie arbeitet als Koordinatorin im bfz Westmittelfranken und ist zuständig für Jugendmaßnahmen (BVB) und Bildungsmaßnahmen für Erwachsene in Weißenburg und Roth (Flüchtlingsmaßnahmen, Maßnahmen zur Aktivierung und Vermittlung in den Arbeitsmarkt).

Peter Schafhauser, Kassier
im Ruhestand – zuvor verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Industrie). Seit mehreren Jahren in verschiedenen sozialen Bereichen ehrenamtlich tätig; seit neun Jahren u.a. für das St. Elisabeth-Altenheim in Ellingen.

Svenja Memet; Beisitzerin
Sie ist seit Februar 2006 im Verein aktiv. Sie arbeitet als Streetworkerin in Gunzenhausen und Muhr am See. Aus der alltäglichen Arbeit wird ihr immer wieder bewusst, dass durch rechtzeitige Interventionen viele Krisen und Schicksale eingedämmt bzw. im Vorfeld vermieden werden könnten. Darum ist es ihr wichtig im Verein an einer guten Vernetzung mitzuwirken und Präventionsansätze sowie Projekte zu erarbeiten.

Markus Scharrer, Beisitzer
Ist seit dem 13.04.2011 Mitglied im Vorstand.
Als Kornrektor der Mittelschulde in Weißenburg, erlebt er die Notwendigkeit von Präventionsarbeit jeden Tag hautnah.
Herr Scharrer ist zudem Kreisvorsitzender des BLLV (Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband) Weißenburg und Personalratsvorsitzender im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen im Bereich der Grund- und Hauptschulen. Nebenbei engagiert beim TSV 1860 Weißenburg und gestaltet dort die Vereinszeitschrift „Der Sechzger“.

Reiner Schmidt, Beisitzer
Ist seit 18. Mai 2015 im Vorstand des Präweg und arbeitet hauptberuflich für das Diakonische Werk im Bereich der Ambulanten Jugendhilfen.

Rückblick: Revolution-Train (9. und 10. Oktober 2017)

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Sep 102018
 

Der „Revolution-Train“ war am 9. und 10. Oktober im Landkreis!

http://www.stadtzeitung.de/weissenburg/politik/der-drogenzug-revolution-train-macht-halt-in-mittelfranken-d32020.html?cp=Kurationsbox

http://www.drogenbeauftragte.de/presse/projekte-und-schirmherrschaften/projekte-des-monats/projekt-des-monats-2016/anti-drogen-zug-revolution-train.html