Neue Präweg-Vorstandschaft 2018

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Sep 112018
 

Unser aktueller Vorstand:

  • Edith Veitengruber-Durst, 1. Vorsitzende
  • Tanja Zeiner, 2. Vorsitzende
  • Nancy Brenke, Schriftführerin
  • Peter Schafhauser, Kassier
  • Svenja Memet, Beisitzerin
  • Markus Scharrer, Beisitzer
  • Reiner Schmidt, Beisitzer

Edith Veitengruber-Durst; 1.Vorsitzende
Ist Mitglied im Vorstand seit Januar 2006, freiberufliche Mitarbeiterin in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, Ausbildung in systemischer Familienberatung und zertifizierte Anti-Aggressivitätstrainerin AAT. Sie sieht in der Vereinsarbeit Chancen Familie, Jugend und Schule präventiv zu unterstützen. Ihr Anliegen ist es, durch ein soziales Netzwerk allen Beteiligten zu ermöglichen, ihre Stärken zielgerichtet einzusetzen.

Tanja Zeiner; 2.Vorsitzende
Sie ist Beratungsrektorin (Schulpsychologin) und leitet die Beratungsstelle Inklusion im Landkreis Weißenburg- Gunzenhausen. Außerdem ist sie Lehrerin an der Mittelschule in Markt Berolzheim. Sie unterstützt und berät Eltern, Lehrer, Kinder und Schulen bei Leistungsproblemen und psychischen Auffälligkeiten und engagiert sich für die Weiterentwicklung von Schulen.                                                               Sie ist für die Homepage zuständig.

Nancy Brenke; Schriftführerin
Sie arbeitet als Koordinatorin im bfz Westmittelfranken und ist zuständig für Jugendmaßnahmen (BVB) und Bildungsmaßnahmen für Erwachsene in Weißenburg und Roth (Flüchtlingsmaßnahmen, Maßnahmen zur Aktivierung und Vermittlung in den Arbeitsmarkt).

Peter Schafhauser, Kassier
im Ruhestand – zuvor verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Industrie). Seit mehreren Jahren in verschiedenen sozialen Bereichen ehrenamtlich tätig; seit neun Jahren u.a. für das St. Elisabeth-Altenheim in Ellingen.

Svenja Memet; Beisitzerin
Sie ist seit Februar 2006 im Verein aktiv. Sie arbeitet als Streetworkerin in Gunzenhausen und Muhr am See. Aus der alltäglichen Arbeit wird ihr immer wieder bewusst, dass durch rechtzeitige Interventionen viele Krisen und Schicksale eingedämmt bzw. im Vorfeld vermieden werden könnten. Darum ist es ihr wichtig im Verein an einer guten Vernetzung mitzuwirken und Präventionsansätze sowie Projekte zu erarbeiten.

Markus Scharrer, Beisitzer
Ist seit dem 13.04.2011 Mitglied im Vorstand.
Als Kornrektor der Mittelschulde in Weißenburg, erlebt er die Notwendigkeit von Präventionsarbeit jeden Tag hautnah.
Herr Scharrer ist zudem Kreisvorsitzender des BLLV (Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband) Weißenburg und Personalratsvorsitzender im Schulamtsbezirk Weißenburg-Gunzenhausen im Bereich der Grund- und Hauptschulen. Nebenbei engagiert beim TSV 1860 Weißenburg und gestaltet dort die Vereinszeitschrift „Der Sechzger“.

Reiner Schmidt, Beisitzer
Ist seit 18. Mai 2015 im Vorstand des Präweg und arbeitet hauptberuflich für das Diakonische Werk im Bereich der Ambulanten Jugendhilfen.

Rückblick: Revolution-Train (9. und 10. Oktober 2017)

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Sep 102018
 

Der „Revolution-Train“ war am 9. und 10. Oktober im Landkreis!

http://www.stadtzeitung.de/weissenburg/politik/der-drogenzug-revolution-train-macht-halt-in-mittelfranken-d32020.html?cp=Kurationsbox

http://www.drogenbeauftragte.de/presse/projekte-und-schirmherrschaften/projekte-des-monats/projekt-des-monats-2016/anti-drogen-zug-revolution-train.html

 

„Revolution-Train“ am 9./10.2017 im Landkreis WUG

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Feb 052018
 

Rückblick:
Der „Revolution-Train“ war am 9. und 10. Oktober im Landkreis!

http://www.stadtzeitung.de/weissenburg/politik/der-drogenzug-revolution-train-macht-halt-in-mittelfranken-d32020.html?cp=Kurationsbox

http://www.drogenbeauftragte.de/presse/projekte-und-schirmherrschaften/projekte-des-monats/projekt-des-monats-2016/anti-drogen-zug-revolution-train.html

 

Fachtagung

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Okt 062017
 

FACHTAG 2018

Infos zum Fachtag #altmühlfranken wird digital// 2018 (12.03.2018 in Pappenheim)

Praeweg Fachtag 18 – Einladung

Praeweg Fachtag 18 – Der Tagesablauf

 

FACHTAG 2017

Infos zum Fachtag DROGENPRÄVENTION 2017 (19.06.2017 in Pappenheim)

Workshop Feßmann – Skript – Methoden der Suchtprävention Workshop Loehner – Skript – Was tun wenn’s brennt Workshop Loehner – Anhang – Leitfaden Suchtvereinbarung Workshop Loehner – Anhang – KMBek Okt 14 Wodarz_Neue Drogen_Pappenheim 2017 Workshop Breitenfellner – Skript – Genuss Konsum oder Sucht Workshop Breitenfellner – Anhang – Konsummuster Workshop Binder – Skript – Wirksamkeit in der Prävention Fachtag Herrr Thill 19.06.17 Fachtag Herrr Oster 19.06.17 Fachtag Herr Rauch 19.06.17

Präventionsprojekt „Revolution Train“ kommt nach Weißenburg und Gunzenhausen

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Okt 042017
 

Eine Drogenkarriere auf 150 Metern Länge

WEISSENBURG (mau) – Der „Revolution Train“ kommt in den Landkreis.

Auf 150 Metern wird in sechs Waggons die Chronologie einer Suchtkarriere dargestellt.

Und die Schüler, die ihn besuchen lernen dort nichts über Wutbürgertum, sondern über Drogen und wie diese Leben zerstören.

Dieses Suchtpräventionsprojekt richtet sich dabei insbesondere an Schüler der 8. und 9. Klassen der weiterführenden Schulen in Westmittelfranken. Am Montag, 9. Oktober startet die Aktion in Weißenbürg am Bahnhof. Tags darauf stoppt der Zug am Bahnhof Gunzenhausen. Bis zum 18. Oktober folgen Dinkelsbuhl, Ansbach (drei Tage), Rothenburg und Neustadt/Aisch (zwei Tage). Mit einer Ausnahme sind die Züge dabei nur für die vorgebuchten Schulklassen zugänglich: Am Samstag, 14. Oktober, ist der „Revolution Train“ aber im Ansbacher Bahnhof von 9.00 bis 17.00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich (kostenlose Führungen im 20-Minuten-Takt). Jeden Tag sollen 500 Jugendliche auf die Gefahren des Drogenkonsums aufmerksam machen. Insgesamt 3000 Schüler sollen erreicht werden. Die einzelnen Elemente sind dabei interaktiv und multimedial aufbereitet. Beamte der Kriminalpolizei Ansbach begleiten als Moderatoren die Schüler bei den einzelnen Themenstationen und regen zu einer Auseinandersetzung mit der Problematik an. Im Anschluss an die Besichtigung des Zuges können die Schüler einen anonymisierten Fragebogen ausfüllen. Dessen Auswertung stellt die Grundlage für eine spätere Nachbearbeitung durch die Präventionsbeamten der Kriminalpolizei dar. Damit soll sich das Projekt nachhaltig in den Köpfen der Schüler festsetzen. Für Kriminaloberrat Hermann Lennert von der Kripo Ansbach ist Suchtprävention  „ein sehr wichtiges Thema, das im Alltag leider oft von aktuellen Themen überlagert wird“. Deshalb hat sein Haus das Projekt des „Revolution Train“ mit angeschoben, um es in Westmittelfranken im wahrsten Sinn des Wortes aufs Gleis setzen zu können. Der Eisenbahnzug aus Tschechien steUt aus der Sicht der beteligten Kooperationspartner eine sehr ungewohnliche aber auch sehr anschauliche Möglichkeit dar, um Kindern und Jugendlichen die Augen darüber zu öffnen, wie man schleichend in eine Drogenkarriere hineinschlittern kann. Die drastischen Folgen des Konsums verschiedener Drogen und tragische Einzelschicksale, die sich daraus ergeben können, werden dargestellt. Bei einer Pressekonferenz in Ansbach wurde das grenzüberschreitende Suchtpräventionsprojekt, das seine Ursprünge in Tschechien hat, nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach anfänglicher Skepsis ist auch der Weißenburger Landrat Gerhard Wägemann mittlerweile überzeugt, „dass die im Drogenpräventionszug Revolution Train nachgestellten Szenen sehr authentisch bzw. realitätsnah wirken und bei den Kindern und Jugendlichen dadurch eine nachhaltigere Wirkung erzielen als reine schriftliche Informationen zum Thema Drogenprävention. Auch der Verein Präventionswegweiser, der sich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausenin den Bereichen Sucht- und Gewaltprävention engagiert, habe das Vorhaben positiv bewertet, schilderte der Landrat. Vorsitzende Edith Veitengruber-Durst hat sich sehr dafür stark gemacht, dass der Zug auch nach Weißenburg-Gunzenhausen kommt. Außerdem hätten die Schulleitungen der weiterführenden Schulen reges Interesse gezeigt. Und es sei auch erfreulich, dass sich mit dem LionsClub Gunzenhausen, dem Präventionswegweiser und der Kreisverkehrswacht Weißenburg auch lokale Sponsoren für das Projekt gefunden haben, freute sich Wägemann. Den Großteil der Kosten für die beiden Standorte in Weißenburg und Gunzenhausen trägt aber die Barmer-Gesundheitskasse.

 

(Quelle Weißenburger Tagblatt am 20.09.17)

 

 

Zeitungsartikel zum Fachtag 2017 „Drogentrends“

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Jul 112017
 

Fachtag zu neuen Drogentrends

„Horror aus der Tüte“
Was man gegen die „Legal Highs“ tun kann – Aufmerksame Elten

PAPPENHEIM (ps) – Auch der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bleibt nicht verschont von den neuen Entwicklungen auf dem Drogenmarkt.
Zu dieser Erkenntnis kamen die rund 90 Teilnehmer am Ende eines Fachtages, den der Verein „Präventionswegweiser e.V.“ im Bildungszentrum Pappenheim veranstaltet hat. Beleuchtet wurden dabei die Drogenproblemati bei Jugendlichen und neue Ansätze in der Präventionsarbeit.
Der statistische Hintergrund: In Bayern hat sich die Zahl der Drogentoten in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. 312 Menschen starben im Jahr 2016 an Heroin, Kokain, Crack und anderen Drogen. Dabei gingen 98 Todesfälle auf sogenannte „Legal Highs“ zurück. „Die neuen psychoaktiven Substanzen“, berichtete der Treuchtlinger Polizeichef Dieter Meyer, „sind oft schwer oder kaum nachzuweisen und werden permanent in großer Zahl neu entwickelt.“ „Legal Highs“ suggerierten, dass sie legal hergestellt, erworben und konsumiert werden dürfen. Dem Bundeskriminalamt sind allein aus dem Jahr 2015 mehrere Hundert Sachverhalte bekannt, bei denen es im Zusammenhang mit dem Konsum von Legal
High-Produkten und anderen „cannabinoiden Mitteln“ zu schweren, mitunter lebensgefährlichen Intoxikationen kam.
Dennoch sind „Legal Highs“ vor allem bei Kids und Jugendlichen auf dem Vormarsch. Die meist jugendlichen Konsumenten mussten mit Kreislaufversagen, Ohnmacht, Psychosen, Wahnvorstellungen bis hin zum Ausfall vitaler Funktionen medizinisch oder notfallmedizinisch behandelt werden. „Das Experimentieren“ mit Drogen ist typisch für das Jugendalter“, lautete das Statement im Impulsreferat. Der Konsum findet heute nicht nur im Privaten, sondern auch immer häufiger auch im schulischen Umfeld statt. Das größte Problem dabei sei nicht zuletzt der unproblematische Zugang zu den bunten Tütchen, die unter so harmlos klingenden Namen wie „Kräutermischung, Badesalz, Dünger,Räuchermischung etc.“, daherkom-
men. „Diese neuen synthetischen Stoffe mit cannabisähnlichen Wirkungen sind mitverantwortlich dafür, dass der Drogenkonsum auch bei uns im
Landkreis angestiegen ist“, weiß Meyer. Auch weil man sie „heutzutage
im Internet fast so leicht wie ein Buch kaufen“ könne. Deshalb sei die Tendenz
weiterhin steigend.
Der „Horror aus der Tüte“ muss also längst nicht mehr in dunklen Straßenecken erworben werden, sondern kommt mit dem Postboten ins Haus.
Und nicht selten sogar bis ins Kjnderzimmer. Seit November 2016 gibt es zwar ein neues Gesetz, das auch den Umgang mit den neuen psychoaktiven Stoffen verbietet, doch nicht selten reichen Veränderungen in den Stoffgruppen, um die Strafbewehrung auszuhebeln. Allein 2015 wurden mehr als 560 neue synthetische Mischungen festgestellt. „Legal Highs können extrem hohe und insbesondere unberechenbare Wirkungen haben“, bestätigte auch Professor Norbert Wodarz von
OCT Um Regensburg in seinem Referat „Der Konsum kann zu schweren le-
bensgefährlichen, bizarren Psychosen, Vergiftungen und Wahnvorstellungen
führen.“
Welche Maßnahmen wirken? Welche präventiven Maßnahmen man gegen die „Legal Highs“ ergreifen kann? Eine einfache und eindeutige Antwort konnte auch der Fachtag nicht geben, ließen die Diskussionsbeiträge erkennen. „Prävention muss
eigentlich schon sehr früh einsetzen“, meinte beispielsweise Edith Veiten-
gruber-Durst, die Vorsitzende des Vereins „Präventionswegweiser“. Die
Aufmerksamkeit der Eltern sei in jeder Lebensphase wichtig, vor allem
wenn sich Kinder und Jugendliche mit der Erwachsenenwelt auseinandersetzen und Grenzen ausloten wollten. Im Zusammenhang mit Drogen müsse man Prävention vielleicht neu denken. Statt Abstinenz zu predigen, könnte es ein Weg sein, die „kontrollierte Genussfähigkeit“ zu üben. Die fünf Workshops mit unterschiedlichem Themenansatz konnten zumindest dazu beitragen, dem heterogen besetzten Fachpublikum Anregungen mit auf den Weg zu geben.

 

Quelle: Weißenburger Tagblatt vom 11.07.2017